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Deutschlands Energiesystem im Umbruch

Während früher wenige Kraftwerke den gesamten Energiebedarf deckten, verschiebt sich das System hin zu einer dezentralen Energieversorgung, die auch erneuerbare Energien integriert. Deren Einspeisung schwankt jedoch wetterabhängig. Um die Stromversorgung zu stabilisieren, werden Infrastrukturen wie Industrieparks, Flug- oder Seehäfen herangezogen, denn diese stellen bedeutende Verbraucher und Erzeuger großer Energiemengen dar und können Stromangebot wie -nachfrage wesentlich beeinflussen. Die neue Aufgabe, als autonome Energiezelle im Netz zu agieren, bedeutet für die Betreiber aber eine erhebliche Erweiterung ihres Kerngeschäfts.

Das im Technologieprogramm Smart Data vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt SmartEnergyHub zeigt am Beispiel des Stuttgarter Flughafens, wie Infrastrukturen zu Energiezellen umfunktioniert werden. Unter Einsatz von Smart-Data-Technologien und -Plattformen werden dabei die erforderlichen Lösungen entwickelt und gleichzeitig technische, strukturelle, organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen betrachtet.

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Journalist

Nicole Bitkin

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